
"Vögel auf dem Pehlitzwerder", so der Titel unserer 3. Vogelkundlichen Wanderung, zu der der Ökodorf Brodowin e.V. am Pfingstmontag, den 28. Mai 2012 um 7 Uhr einlädt. Treffpunkt ist der Parkplatz an der Zufahrt zum Campingplatz Pehlitzwerder (an der Straße von Brodowin nach Parstein). Die vom Brodowiner Ornithologen Martin Flade geleitete Wanderung führt auf den Pehlitzwerder und an den Parsteiner See. Im Mittelpunkt der Wanderung stehen die Vögel der Seen und Feuchtgebiete, insbesondere die hier brütenden Seeschwalben-, Möwen-, Taucher- und Entenarten sowie die Bewohner der Röhrichtgürtel und Feuchtgebüsche, wie z.B. Rohrdommel, Rohrsänger, Schwirle, Nachtigall und Sprosser. In diesem Zusammenhang sollen auch Aktivitäten des Ökodorf-Vereins zum Schutz der Seeschwalben und Möwen erläutert werden. Bitte an Fernglas und festes Schuhwerk denken!

Am Sonntag, den 13. Mai 2012 um 6 Uhr lädt der Ökodorf Brodowin e.V. zu seiner zweiten vogelkundlichen Wanderung in diesem Jahr ein. Treffpunkt ist die Dorfmitte Brodowins am Storchennest. Die vom Brodowiner Ornithologen Martin Flade geleitete, etwa vierstündige Wanderung führt in die biologisch-dynamisch bewirtschaftete Feldflur rings um den Brodowinsee. Im Mittelpunkt der Wanderung stehen die Vögel der Felder, Hecken, Feldgehölze und Säume wie die Grauammer, der Neuntöter und die Sperbergrasmücke. Aber auch Greifvögel sowie Seeschwalben, Rohrsänger und andere Arten der Feuchtgebiete werden zu sehen sein. In diesem Zusammenhang werden auch die vielfältigen Aktivitäten des Ökodorf-Vereins und des Demeter-Hofes Ökodorf Brodowin zum Schutz dieser Arten und ihrer Lebensräume erläutert, insbesondere das "Naturschutzhof"-Forschungsprojekt (2001-2008) sowie die umfangreichen Landschaftspflege-Arbeiten. Bitte an ein Fernglas und festes Schuhwerk denken.

Der Ökodorf Brodowin e.V. lädt am Ostermontag, dem 9. April, um 7 Uhr zur ersten vogel- und naturkundlichen Wanderung in dieser Saison ein. Treffpunkt ist die Buswendeschleife am Südende Brodowins (Ortsausgang Richtung Liepe). Von dort aus führt Ornithologe Dr. Martin Flade durch das Plagefenn, das älteste Naturschutzgebiet Deutschlands, und zur Lieper Posse, einem wiedervernässten Waldmoor. Im Mittelpunkt der Wanderung stehen Waldvögel, insbesondere die heimischen Spechte und Vögel der Bruchwälder und Moore. Sehenswert sind die seltenen Waldwasserläufer, Mittelspechte (Foto) und Kraniche. Bitte an ein Fernglas und festes Schuhwerk denken!

Dieses neue Tor (Foto) sichert seit Mitte Februar den Eingang zur Kiesgrube am Krugberg. Der am südlichen Ende von Brodowin gelegene Krugberg wurde 2006 vom Ökodorf Brodowin e.V. gekauft und seither naturschutzfachlich gepflegt. Am Südhang des eiszeitlichen Hügels (Drumlin) konnte sich eine wertvolle Halbtrockenrasenvegetation entwickeln. Das neue Tor ersetzt den arg in die Jahre gekommenen, rostigen und längst unansehnlich gewordenen Vorgänger. Es wurde dem Ökodorf Brodowin e.V. gespendet. Wir danken ganz herzlich für diese wertvolle und wichtige Spende!
Wer nach unserem Arbeitseinsatz am Samstag, dem 25. Februar noch Kraft, Zeit und Lust hat, dem möchten wir folgende Veranstalung empfehlen:

Der Choriner Landsalon e.V. lädt ab 19.30 Uhr zum Hör-, Seh- und Diskussionsabend in den Bahnhof Chorin ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht ein bebildertes Hörstück von Anselm Weidner (Rundfunkjournalist) und Martin Flade (Brodowiner Ornithologe) über den seltensten Singvogel Europas, den Seggenrohrsänger (Foto). Dieser kleine, braune Vogel brütet nur noch in weniger als 50 Moorgebieten in fünf Staaten, zusammengenommen auf einer Fläche weniger als 20x20 Kilometern! Sein Gesamtbestand wird auf etwa 24.000 Vögel geschätzt.
Erleben Sie mit, was für die Rettung des Seggenrohrsängers getan wurde und getan werden muss. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird herzlich gebeten. Für Bio-Imbiss und Getränke sorgt das "Lindenblatt"-Bistro.
Bei unserem zweiten Arbeitseinsatz ab 11 Uhr am Schiefen Berg (von Brodowin aus ca. 1 km Richtung Zaun auf der linken Seite) ist wie immer jede helfende Hand willkommen! Motorsensen und Kettensägen sind ebenso gefragt wie Kraft und Ausdauer beim Zusammentragen und Verbrennen des Astwerks. Auch Kinder können prima mithelfen!
Klirrende Kälte und Sonnenschein schickte uns Petrus für unseren Arbeitseinsatz am 10. Februar. 16 Leute waren gekommen (darunter 4 Kinder), um Lärchen und Kiefern zu fällen, Äste zusammenzutragen und Astwerk zu verbrennen. Mit der Aktion will der Ökodorf Brodowin e.V. die Federgras-Steppenrasenfläche am Schiefen Berg um weitere 3000 qm vergrößern. Vor allem bedrohte Arten, wie z.B. der Neuntöter oder die Sperbergrasmücke, sollen dort einen Lebensraum finden. Die schönsten Fotos von unserem Arbeitseinsatz können Sie hier ansehen.
nächster Arbeitseinsatz am Schiefen Berg am 25. Februar 2012

Am Samstag, dem 11. Februar ab 10 Uhr wird der vorraussichtlich erste (von zwei) Arbeitseinsätzen am Schiefen Berg stattfinden. Der Ökodorf Brodowin e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, am Schiefen Berg den Federgras-Steppenrasen um weitere 3000 qm zu vergrößern ... weiterlesen hier
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